Irland die Grüne Insel 2019

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Dienstag 14.05.2019, Kenmare- Mizzen Lighthouse -Kilkenny

Heute war die längest Tour die ich geplant hatte nötig, beim Frühstück einigten wir uns das wir das Mizzen Head Light House mit besuchen wollten. Ich hatte für den Abend noch einen Termin mit einer älteren Dame aus meiner Familie vereinbart die ich schon über 30 Jahre nicht mehr gesehen hatte.

Auch wollte ich das Grab meiner Großtante, Ihrer Mutter, die mit über 80 Jahren zu Ihr nach Irland gezogen war besuchen.
Daher sagte ich das ich heute nur bis zum nächsten halt vorausfahren würde. Der Job des Guides ging dann an Martin über da ich bei der Anfahrt nach Kilkenny den schnellsten Weg wählen wollte um abends noch Zeit zum Familienbesuch zu haben.

Beim Laden der Tour erwische ich leider die Route die zum Dursey Cable Car ging. Ich merkte dies als wir in der Nähe des „Derreen Garden“ waren. Da wir eh einen Stopp einlegen mussten besuchten wir diesen Garten kurzerhand. Hier waren die uralten Baumbestände und die Weitläufigkeit bemerkenswert!

Nach dem Besuch fand ich auf dem Navi eine Route die uns erlaubte die Lambs Head Halbinsel abzuschneiden. Wie meistens bei solchen Abkürzungen kam eine Überraschung zum Vorschein.

Zum Abkürzen mussten wir über den Healy Pass, hier haben sich die Straßenbauer auf einem kurzen Stück fast selber übertroffen. Wie eine Achterbahn wurde die Straße so gut wie über jeden größeren Stein geführt der zu finden war. Einfach schön!

Ab hier begann ich mich dann wie besprochen abzusetzten und Eilte über Adrigble, Glengarriff, Bantry und Toormore zum Mizzen Head Light House.
Dieses Light House war etwas besonderes, weil man hier vom Visitor Center über einen Fußweg und eine Brücke zum Leutwärterhaus laufen musste. Das Leuchtfeuer war direkt auf einer vom Atlantic umspühlten Felsspitze montiert. Man konnte bis auf wenige 100 Meter an die Kante des Felses gehen. Man hatte das Gefühl als wenn man auf einem Schiff in der Brandung steht. Diesen Anblick musste ich mehrer Minuten genießen!

Ich war auf dieser Reise mit meinem BMW Antlantis Anzug und einer gelben Warnweste bekleidet unterwegs. Als ich auf dem Rückweg durch das Gelände des Light Houses war, fragte mich ein älterer Herr ob ich hier wohl arbeiten würde! Ich sagte nein, ich bin Motorradfahrer. Eigentlich hätte ich antworten sollen, „Yes, in the morning I turn off the light and in the evening I turn on the light!“ Wäre interessant gewesen was er dazu gesagt hätte! ;-)

Auf dem Weg zum Parkplatz traf ich dann die von mir zurück gelassene Gruppe. Nach einem kurzen Hallo eilte ich weiter und fuhr los in Richtung Kilkenny. Auf dem Weg in Richtung Cork, hatte ich mit einigen Wohnmobilen zu kämpfen. Diese hatten meistens Französische Kennzeichen, waren Linkslenker und hatten mit dem Linksverkehr teilweise massive Probleme.

Aber mit etwas Nachdruck kam ich gut in Cork an. Da ich den Rock of Cashel für mich nicht mit eingeplant hatte, fuhr ich auf der Autobahn mit der maximal erlaubten Geschwindigkeit nach Kilkenny und checkte dort im Hotel ein. Nach dem ich das Gepäck im Zimmer abgestellt hatte ging es gegen 17:00 Uhr auf die Suche nach meiner Verwanden.

Nach knapp 30 Km anfahrt fand ich dank des von Ihr übermittelten Postcodes die Stelle des einsamen Hauses auf dem flachen Land. Sie erwartete mich schon freudig. Bei einer guten Brotzeit und einem guten Kaffee begann ein kurzweiliges Gespräch welches noch erweitert wurde als eine ihrer Töchter vorbei kam die ich auch noch aus Kindertagen kannte.
Gegen 21:00 Uhr fuhren wir dann noch auf den Friedhof um meiner Großtante die letzte Ehre zu erweisen. Nach einer Herzlichen Verabschiedung fuhr meine Verwandte wieder nach Hause und ich begann die Rückfahrt ins Hotel.

Kurz vor der Abfahrt vom Friedhof erreichte mich Lothar am Telefon und sagte das Sie noch unterwegs wären weil sie aufgrund der späten Stunde in Chasel nach dem Besuch des Felsens etwas gegessen haben.

Dort angekommen parkte ich im gegenüberliegenden öffentlichen Parkhaus, da das Hotel keine Parkmöglichkeit hatte. Als ich schon im Zimmer war hörte ich unten die Motorräder. Ich eilte nach unten um den Jungs die Parkmöglichkeit zu zeigen. Die ich mir erst mühsam hab suchen müssen.
Nach dem Einchecken und Duschen trafen wir uns in der Hotelbar und tranken noch zwei drei Guninnes um den Tag ausklingen zu lassen.

Der Abend schloss sich wieder mit der Frage: „Gerd, wann frühstücken wir morgen?"

 

 Die Route unseres heutigen Tages: